Casting und Lampenfieber

Ob Castingshow oder Bewerbung für eine Filmrolle - jede(r) ist furchtbar aufgeregt, wenn er sich vor einer Jury oder einem professionellen Caster präsentieren soll. Wie gehe ich mit meinem Herzklopfen um, was erzähle ich von mir, wie bereite ich mich schauspielerisch vor und präsentiere meine Rolle? Wer stressfrei und gutgelaunt durch ein Casting kommen will, erhält hier die wichtigen Tipps & Tricks.


Camera Acting

Dieses Angebot bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, die Arbeit eines Film- und TV-Schauspielers kennen zu lernen. Die Drehpraxis steht daher im Mittelpunkt des Kurses. Von der Markierung bis zum Blickpunkt wird den Teilnehmern das Film-ABC nahegebracht, sie lernen Texte aus Drehbüchern und erfahren, wie sich eine Drehbuchszene filmisch in verschiedenen Kameraeinstellungen auflösen lässt. Totale, „Amerikanische" und Close erfordern unterschiedliche Spielweisen, die auch Kindern und Jugendlichen spielerisch vor der Kamera vermittelt werden können. Die anschließende Analyse der gedrehten Szenen gehört u.a. dazu, um ein Gefühl für „Wahrhaftigkeit" und Authentizität zu entwickeln.


„Wir drehen einen Film!"

Die TASK-Schauspielschule bietet Euch die Gelegenheit, einen ganz intensiven Blick hinter die Kulissen des Film-Business zu werfen. Zwei Tage lang dreht sich alles nur um Camera Acting (das Schauspiel vor der Filmkamera), die Entwicklung eines eigenen Drehbuches und der dazugehörenden Charaktere, die Auflösung der Spielszenen in die verschiedenen Kameraeinstellungen und die Arbeit „am Set". Phantasie und Spielfreude brauchen die Kursteilnehmer, um in kurzer Zeit einen eigenen kleinen Spielfilm zu entwickeln. Die Gruppe wird zum Filmteam und arbeitet ganz professionell an realen Drehorten.

Die Kursgebühr beinhaltet eine DVD mit dem geschnittenen Kurzfilm!


Die "Meisner-Schauspielmethode" - für Fortgeschrittene!

Die "Meisner Methode" wird bei berühmten und erfolgreichen Film-Schauspielern seit langem als spannende und effektive Schauspieltechnik gehandelt. Beinahe so berühmt wie "The Method" von Lee Strasberg, die den Schauspieler an völlig neue Erfahrungshorizonte geführt hat. Der New Yorker Sanford Meisner hat ein spezielles Training in mehreren steps entwickelt, nach seinem Motto: "Schauspielen ist wahrhaftiges (er-)leben unter vorgestellten Umständen". Erklärtes Ziel: das Zusammenspiel der Spielpartner soll intensiviert und eine Spielszene lebendiger und authentischer werden. Die fortgeschrittenen Schüler erwarten ungewöhnlich intensive Spielmomente. Sie üben, sich den Veränderungen und Impulsen, die ihnen vom Partner in der Szene entgegengebracht werden, zu öffnen und diese stärker in ihr Spiel einzubeziehen.


Synchronisation

Du schaust ab und zu Fernsehen - oder gehst ins Kino? - Dann siehst Du ganz sicher auch Filme, die im Ausland produziert wurden. Die Schauspieler sprechen deutsch - oder etwa nicht? Wie kommt die Stimme zu animierten Ratten oder anderen quietschenden Comic-figuren? Dahinter steht ein ganzer Apparat von Schauspielern, Regisseuren, Textern und Studios in denen sich alles nur um ein Thema dreht: Synchronisation. Für Schauspieler ist das Synchronisieren eine sehr spezielle Herausforderung. Man muss die Film-Situation erkennen und die Gefühle des zumeist englisch sprechenden Schauspielers übernehmen und auf dessen Lippenbewegungen den neuen Text sprechen. Klingt ganz schön schwer - ist es auch - aber mit ein wenig Übung bekommt man ein Gefühl für den Rhythmus des Films und der Figur, die es zu „sprechen" gilt. Viel Spaß dabei - Ihr bekommt bei TASK die einmalige Gelegenheit, in einem echten Synchronstudio zu arbeiten!


Hörspiel

Ziel dieses Kurses ist eine selbst produzierte Hörspiel-CD! Unter professioneller Leitung bekommt ihr einen Einblick, wie ein Hörspiel hergestellt wird. Ihr lernt, mit eurer Stimme zu spielen und könnt euer Talent vor dem Mikrofon testen. Eine tolle Möglichkeit, in einem richtigen Hörspielstudio unter professionellen Bedingungen zu arbeiten!

Die Kursgebühr beinhaltet eine CD mit dem fertigen Hörspiel.


Stimme und Sprechen

Dieser Kurs vermittelt Kindern und Jugendlichen einen Eindruck, was sich alles mit ihrer Stimme machen lässt. Spielerisch werden Höhen, Tiefen und die individuelle Indifferenzlage ausgelotet. Kleine Experimente mit verschiedenen Zungen- und Lippenübungen und Kieferöffnungen schaffen das Bewusstsein für „schönes" und fehlerfreies Sprechen. Woher kommt und wohin geht mein Atem, wie verändert er sich nach einer „Atemreise"? Welche Worte machen beim Aussprechen Spaß, welche summen in meinem Mund oder knallen in den Ohren? Schauspiel ist immer auch ein bewusster Umgang mit Sprache.


"Moderieren wie die Profis"

Moderatoren gibt es im Fernsehen in ganz unterschiedlichen Sendungen. Sie führen uns durch Nachrichtensendungen wie z.B „Tagesthemen und Musikshows auf MTV oder Viva. Sie bestechen mit Charme und Humor, haben oft eine große Klappe, können uns die spannendsten Neuigkeiten auf den Punkt genau erzählen und wenn sie Stars interviewen, stellen sie immer die richtigen Fragen. Wir werden in diesem Workshop eine Fernseh -Redaktion bilden und ein gemeinsame Sendung entwickeln. Ihr könnt mitentscheiden welche Themen in die Sendung kommen und worüber ihr berichten wollt. Vorher gibt es gezieltes Kameratraining, denn beim Moderieren muss man einiges beachten. Und es gibt auch jede Menge Infos darüber, wie es in einem Fernsehstudio abläuft und wie sich die Profis auf eine Sendung vorbereiten, denn unser Dozent war selbst Viva-Moderator...


"Musical & Gesang"

Hier bekommt ihr einen Einblick in die Welt des Musicals. Wie entdecke ich meine eigene Stimme? Welche Fähigkeiten muss ein Sänger mitbringen, um überhaupt auf der Bühne Eindruck zu hinterlassen? Habe ich den Mut, vor Publikum auf der Bühne meinen Lieblingssong zu präsentieren? Die Kunstform „Musical" stellt zahlreiche sehr unterschiedliche Anforderungen an einen Schauspieler. Neben dem Gesang liegt der Schwerpunkt vor allem auf einer zumeist tänzerischen Bewegungschoreografie und der szenischen schauspielerischen Umsetzung.


Theaterwerkstatt I: Improvisation

Dieser Kurs führt in die Grundlagen des freien Spiels ein. Ob auf der Bühne oder vor der Kamera - einfallsreich spielen will gelernt sein! Allerdings gibt's auch hier, wie bei jedem Ballspiel einige Regeln zu beachten. Wahrnehmung, Partner-arbeit, Kreativität, Spontaneität und ein großes Gefühl von „Miteinander" und nicht „Gegeneinander" sind wichtige Eckpunkte in der Improvisation. Es gilt Spielangebote wahr zu nehmen und an zu nehmen - Ablehnung blockiert die Spieler und ihre Geschichte. Die Improvisation ist wohl die beste Theaterform, um Blockaden zu überwinden, sich frei zu spielen und einfach mal etwas zu wagen und aus zu probieren.


Theaterwerkstatt II: Gefühle - was ist hier echt?

Dieser Kurs widmet sich deinen Sinnen und Gefühlen wie Wut, Freude, Angst, Mut, Trauer oder Glück. Jeder kennt diese Emotionen aus seinem Alltagserleben. Die Frage ist nur, wie schafft es ein Schauspieler die passende Emotion für eine Szene zu finden? Der nächste Schritt ist vielleicht die größte Herausforderung für einen Schauspieler: Das gespielte Gefühl muss wirklich empfunden und zugelassen werden - nur so kommt es "echt" beim Publikum an. Zum Glück haben wir unsere Sinne, die dabei eine große Hilfe sein können. Gefühle erleben auf der Bühne oder vor der Kamera - und sich nicht darin verlieren! Für alle wichtig, die authentisch „rüberkommen" wollen.